Heimreise 18.6. bis 25.6.2014

Auf dem Psiloritis

Die Überschrift lässt mehr vermuten, als tatsächlich war. Wir haben uns die Besteigung des höchsten Berges Kretas noch aufgespart. Immerhin 1500 Meter von seinen 2454 Metern haben wir geschafft. Und das ist schon wieder Angeberei, denn den Großteil hat unser Iveco auf einem Hirtenpfad bewältigt.

Diese Wege benützen die Hirten um ihren Schafen und Ziegen Wasser zu bringen und die Milch ins Tal zu befördern. Und dass es dort oben Ziegen gibt, ist leicht an den Skulpturen zu erkennen, die sie aus den Bäumen fressen.




Duft Nr1

Ein schwerer Duft erfüllt das Wohnmobil. In Lakonien und Arkadien auf dem Peloponnes blüht der Ginster. Sein Geruch mischt sich mit dem Aroma von Kiefern und Bergkräutern. Neun Tage lassen wir uns für den Weg von Südkreta bis ins Mühlviertel Zeit. Die Fahrten mit Auto und Fähren unterbrechen wir durch kleine Wanderungen.

Die kürzeste Nacht des Jahres verkürzt Bruno noch einmal und packt Stativ und Kamera aus. Und weil das Kamerauge mehr Sterne als der Mensch sehen kann, wirkt der Sternenhimmel noch dichter als er ohnehin schon war. Die Großstadt Kalamata schickt ihr Licht hinauf in die Bergwelt.
Die Sternenfotos sind durch einen Klick zu vergrößern.






Sternenhimmel über Kalamata Milchstraße


Duft Nr2

Dieses Mal ist es der Duft von Pinien und Kiefern, der uns umhüllt. Die Riesenbrokkoli stehen in Kalogria, nur dreißig Kilometer südlich des Fährhafens von Patras, wo wir unsere letzte Nacht in Griechenland verbringen.




Jenseits von Venedig

Noch im vergangenen Herbst sind wir auf dem Schiff durch den Canal Grande nach Venedig gefahren. Damit ist es vorbei; die Fähre zieht durch die Lagune in einem großen Bogen um Venedig herum in den Hafen von Fusina. Ein Glück für die Lagunenstadt, die allerdings weiterhin durch die großen Kreuzfahrtschiffe Schaden nimmt. Wir sehen Venedig nur aus der Ferne….